3% Euro Stabilitätskriterium, Wohlstand und Freiheit in Europa

Das Bruttosozialprodukt setzt den Wohlstand. Deutschland hat eine Staatsquote von ca. 40 %. Gemäß €/EG –Stabilitätskriterium darf der Staat jährlich 3 % des Bruttosozialproduktes (Achtung, des BIP, nicht 3 % des Staatshaushaltes) als Neuschulden aufnehmen. Die letzten Jahre ist das Bruttosozialprodukt, insbesondere das Bruttoinlandsprodukt kaum gestiegen, nie mehr wie 2 %, manchmal war es ca. 0%.

Man stelle sich nun das BIP als runden Kuchen vor, 40 % davon sind staatlich, 60 % nichtsta-atlich. Wächst das BIP gleichmäßig um 3 %, so nimmt sowohl der staatliche wie auch der nichtstaatliche Teil um 3 % zu. Also ein gesundes Wachstum. Stagniert jedoch das BIP wie zurzeit und wie seit der Jahrtausendwende, müssten auch der staatliche und nichtstaatliche Teil stagnieren. Stattdessen steigt der Staatsanteil weiter, verletzt sogar die 3 % Regel und wächst in den nichtstaatlichen Teil hinein. Das bedeutet, dass die 40 % Staatsanteil mehr werden und dass der nichtstaatliche Teil von 60 % schrumpft. Genau dies passiert zurzeit. Das Staatswesen wird finanziell immer umfassender.

Keiner sagt etwas, keiner erkennt das. Wird es irgendwann einen finanziell totalitären Staat geben? Ist das geplant?

Flugblatt zum Euro:
Ein guter Tag für den Euro und " Die Deutschen sollten mehr Geld ausgeben"

Tabellen zur Staatsquote;
für Excel 2010 / 2007
für Excel 97 / 2002 / XP
für OpenOffice Calc

Heidelberg, 1. Juni 2010
Mathias Schmitz

Druckversion in HTML Drucken mit Acrobat Readermit Anlagen


zurück